5 Tipps für den perfekten Lebenslauf

Wer für eine Bewerbung einen Lebenslauf schreibt, sollte auf gewisse Aspekte achten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie ein solcher CV gestaltet wird. Es gibt jedoch einige Grundregeln die unbedingt zu beachten sind. Im Folgenden werden 5 essentielle Tipps aufgelistet.

 

Tipp 1: Für Übersicht sorgen

Personalverantwortliche müssen sich sofort zurecht finden können. Müssen Sie erst nach den relevanten Informationen suchen, steigt die Gefahr, dass die komplette Bewerbung wortwörtlich im Papierkorb landet. Es ist also essentiell, dass der Lebenslauf übersichtlich ist. Wie das gewährleistet wird folgt im Prinzip keinem generellen Konzept. Es bietet sich jedoch an dem Personaler anhand passender Überschriften gleich zu verdeutlichen, wo welche Informationen zu finden sind. Dazu zählen die persönlichen Daten, die Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen und weitere Erfahrungen.

 

Zu den persönlichen Daten zählen Kontaktdaten, Geburtsdatum und -ort. Fehlt dem Anschreiben ein Foto, so kann es dem CV hinzugefügt werden. Ein Muss ist das jedoch nicht. Heutzutage fordern größere Unternehmen sogar den Verzicht auf ein Foto, um möglichst neutral entscheiden zu können.

 

Generell gilt, dass alles was wichtig ist, an erster Stelle genannt werden sollte. Weitere Informationen können dann außen vor gelassen werden, wenn sie keine Rolle mehr bei der Entscheidungsfindung spielen. Wichtig dabei ist, dass kein Durcheinander entsteht. Übersicht ergibt sich durch Struktur und Ordnung. Struktur ergibt sich meist durch einen tabellarische Variante und keinen Fließtext. Auch eine einheitliche Formatierung ist notwendig. Zu viele unterschiedliche Schriftarten, Textgrößen oder Farben sind kontraproduktiv

 

 

Tipp 2: Erfahrungen klar hervorheben

Es gibt für Personaler zwei entscheidende Aspekte. Welche Erfahrungen hat der Bewerber und welche weiteren Qualifikationen. Die Erfahrungen sind das A und O. Je aktueller, je besser. Eine sinnvolle Unterteilung für die Erfahrungen sind zum Beispiel: Berufliche Erfahrung, Ausbildung, Weiterbildung, Praktika und Nebentätigkeiten. Diese einzelnen Punkte dürfen weiter unterteilt werden. Gerade wenn es um mehrere Tätigkeitsfelder oder unterschiedliche Erfahrungswerte geht, ist dies hilfreich. Wichtig ist natürlich eine durchgängige Formatierung beizubehalten. Ideal für Personaler ist, wenn diese Erfahrungen immer mit einem Anfangs- und Enddatum angegeben sind. Auch wer der Arbeitgeber war und in welcher Position gearbeitet wurde, gehört dazu. Etwaige Noten bei Abitur oder Studium können getrost weggelassen werden.

 

 

Tipp 3: Nur relevante Inhalte vermitteln

Der Lebenslauf muss klar und deutlich einen absoluten Mehrwert bieten. Es ist für den Personaler nicht entscheidend, welche Grundschule besucht wurde. Je weiter eine praktische Erfahrung zurück liegt, desto uninteressanter ist sie. Das soll heißen, dass nur die Erfahrungen aufgeführt werden sollen, die wirklich relevant sind für die Stelle. Alte Angaben zu Praktika oder Schulbesuche können getrost weggelassen werden. Auch Hobbys oder Ehrenämter, die nicht direkt etwas mit der beruflichen Qualifikation zu tun haben, sollten außen vor gelassen werden.

 

 

Tipp 4: Zusatzqualifikationen gesondert hervorheben

Waren die Erfahrungen das A und O, so sind Zusatzqualifikationen das Salz in der Suppe. Je umfangreicher die Weiterbildungen waren, je besser. Natürlich sollten nur Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen aufgeführt werden, die zum Stellenangebot passen. Besonders lohnend sind hierbei Sprachkenntnisse, EDV-Wissen und gegebenenfalls weitere thematisch passende Qualifikationen. Wichtig ist, wie immer, dass alles zur ausgeschriebenen Stelle passen muss.

 

 

Tipp 5: Auf problematische Angaben verzichten

Nicht alles muss im CV stehen. Unternehmen sollten möglichst neutral entscheiden können. Eine Stellenbewerbung darf nicht auf Grund von Religion, Staatsangehörigkeit oder Konfession durchfallen. Großunternehmen fordern bereits möglichst bereinigte Lebensläufe. Durchgesetzt hat sich dieses Konzept jedoch nicht überall. Aus dem Grund ist der Bewerber gefragt. Verzichtet werden sollte von vornherein auf oben genannte Punkte. Zusätzlich spielt es keine Rolle, wie der Familienstand aus. Auch die Anzahl der Kinder ist irrelevant.

 

Selbstverständlich kommen alle diese Angaben früher oder später ohnehin raus. Doch sie von vornherein schon bei einer schriftlichen Bewerbung zu erwähnen ist nicht nötig. Nach wie vor gibt es leider viel zu oft Entscheidungen, die diskriminierend sind. Wer diese schon von vornherein vermeiden kann, hat bessere Chancen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.